Weblock – Funktionierender AdBlocker der auch mit Standard-Apps läuft

Weblock - AdBlock for iOSFutureMind

Von 1,79 EUR auf 0,00 EUR reduziert

Beschreibung der kostenlosen App:

Einen funktionierenden AdBlocker gab es bislang noch nicht für iPhone und Co. Das möchte die derzeit kostenlose App Weblock ändern und bietet einen entsprechenden Service. Wie das genau funktioniert, zeigen wir in diesem Artikel.

Unter Android ist es recht einfach, einen Werbeblocker zu installieren. Dafür wird weder Root noch eine spezielle Konfiguration benötigt. Da unter iOS die Möglichkeiten der Entwickler in Bezug auf den Systemzugriff stark limitiert sind, muss man sich schon etwas einfallen lassen. Als Ergebnis bietet die App zwar keinen direkten Weg, erfordert aber keinen Jailbreak und erlaubt auch weiterhin das Nutzen der original Apps wie Safari, Facebook und Co.


Was kann der AdBlocker blockieren?

Als erstes stellt sich natürlich die Frage nach den aktuell verfügbaren Filtern, mit denen unerwünschte Werbeeinblendungen gesperrt werden können. Da die meisten Banner über bekannte Server generiert werden, können diese mittels Filter blockiert werden. Derzeit lassen sich 121 AdServer über die App blockieren. Davon sind 114 reale Server und Dienste und 7 schauen allgemein auf die aufgerufene URL. Dadurch werden Anfragen mit /ad/, /ads/ und ähnlichen Pfaden behandelt. Ein Blick in die 114 Filter zeigt, das jede Menge unbekannte aber auch recht bekannte Dienste wie Google AdSense und Co enthalten sind. Man darf also durchaus auf eine echte Werbefreiheit hoffen.

Wie funktioniert der Werbeblocker?

Da kein direktes Eingreifen in das System möglich ist, muss natürlich ein Umweg gewählt werden. Das geschieht direkt in den Systemeinstellungen über einen HTTP Proxy. Über diesen werden künftig alle Anfragen der installierten Browser und aller anderen Apps geleitet, die Daten aus dem Internet beziehen. Dazu gehören natürlich auch Facebook, Twitter, Google+, YouTube, Pinterest und andere. Auf diese Weise lassen sich auch noch weitere Optionen festlegen, die beispielsweise das Anzeigen von Bilder oder das Ausführen von Javascript verhindern.

Die Einrichtung ist Kinderleicht. Werden die Einstellungen von Weblock aufgerufen, findet man dort eine URL, die durch Antippen kopiert wird. Nun wechselt man in die Systemeinstellungen, ruft WLAN auf und kopiert die URL in die Maske für den HTTP Proxy. Dieser befindet sich ganz unten und erscheint, sobald der Reite „manuelle Einstellung“ gewählt wird.

Die Nachteile dieser Vorgehensweise

Natürlich bietet ein solches Tool auch Nachteile. Zum einen funktioniert es nur über WiFi, da sich in den Einstellungen für Mobile Daten kein Proxy eintragen lässt. Zumindest nicht ohne Jailbreak. Ein weiterer Punkt ist die Sicherheit der Privatsphäre. Niemand kann mit Sicherheit sagen, was mit den Anfragen über einen Proxy geschieht. Für das einfache Surfen mag das sicherlich egal sein, meine Banking App würde ich aber nicht wirklich über den Proxy aufrufen.

Fazit:
Die App bietet zugegebenermaßen nur einen Umweg. Dieser ist aber recht komplex, behandelt nahezu alle bekannten AdServer und funktioniert zumindest über WiFi recht gut. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob Apple eine derartige App dauerhaft im App Store belässt. Zwar bietet iOS von Haus aus, die Möglichkeit einen Proxy zu bestimmen, aber da mit diesem auch der Traffic vom Safari und anderen Apple Apps betroffen ist, kann man sich nie so sicher sein.

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